Dein schönstes Erlebnis?

Es gibt so viel Schönes mit Pferden zu erleben! Lasst uns hier unsere tollsten Momente mit Pferden sammeln und miteinander teilen. 🙂 Also:

Was war Dein schönstes Erlebnis mit
einem oder mit Deinem eigenen Pferd?

Beschreib es in den Kommentaren, damit wir alle es lesen und uns mitfreuen können.

13 Kommentare

  1. Tania

    Ich fang mal an: Mir fallen da immer sofort die Ausritte auf meinem Aramis in der Göhrde ein – wir waren teilweise stundenlang unterwegs, nur wir zwei. Es gab dort auch eine wundervolle Galopp-Strecke, purer Sand, keine Straße weit und breit und einmal galoppierten wir dort ganzes Stück zusammen mit einer Herde von Hirschkühen – die Hirschdamen im Wald, wir auf dem Sandweg. Das war absolut einzigartig und ich werde es niemals vergessen.

    Als zweites fällt mir der Moment ein, an dem ich zum ersten Mal auf meinem Anthony saß. Ich war allein mit ihm gewesen und hatte nichts davon geplant. Er trug nur ein Halfter und es hatte sich einfach ergeben. Es war ein Geschenk von ihm für mich und daran zu denken, macht mich bis heute sehr glücklich.

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  2. Laura

    Hallo! Mein schönstes Erlebnis war , als ich vor ein paar Jahren mit einem „Horsemanship- Trainer“ auf die Weide meiner Stute gegangen bin. Der Mann wollte mir beweisen, dass er mein Pony mit 3 Griffen sofort folgsam machen könnte . Ich sollte in die hinterste Ecke weit weg von meiner Stute gehen ,damit er in Ruhe arbeiten könne .
    Das Ende vom Lied war , dass meine Stute wiehernd an ihm vorbei gedonnert ist , um zu mir zu kommen. Sie hat den Kopf auf meine Schulter gelegt und ich habe den Trainer direkt nach Hause geschickt. Das hat mein Herz unfassbar tief berührt und ich bin ihr dankbar ❤️

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    • Tania

      Ohhh, da kann ich sehr gut nachempfinden, wie sich das angefühlt hat!

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  3. Jasmin

    Mein schönstes Erlebnis war nach Außen hin ganz und gar nicht spektakulär, ist aber bis heute in meine Erinnerung eingebrannt als wäre es gestern gewesen. Ich habe mich im Sommer zu den Pferden auf die Wiese gesetzt, sie standen bis dahin noch überall verteilt. Ich habe einfach nur die Sonnenstrahlen, den blauen Himmel, das Vogelgezwitscher und das leise Mampfen und Schnauben der Pferde genossen. Dann kam eines der Pferde zu mir, ließ sich kurz an den Nüstern kraulen und fing dann zwei, drei Meter neben mir an zu grasen. Wenige Minuten später kam das Nächste, blieb ebenfalls kurz vor mir stehen und ließ sich streicheln, dann gesellte es sich zum ersten Pferd etwas hinter mir. So ging es Pferd für Pferd, jedes Einzelne der insgesamt sieben Pferde kam auf mich zu, hielt seinen Kopf eine Zeit lang vor mein Gesicht und fing dann in meiner Nähe an zu grasen. So nah, dass es eigentlich nicht ganz ungefährlich war. Aber ich hatte keine Angst, ich wusste in diesem Moment mit absoluter Sicherheit dass sie auf mich aufpassten. Sie standen Alle beieinander, obwohl sich manche von ihnen überhaupt nicht ausstehen konnten und eine solche Nähe sonst niemals zulassen würden.
    Ich habe keine Ahnung wie lange ich dort gesessen habe bis ein Pferd nach dem Anderen wieder gegangen ist, aber an diesen Tag und dieses Gefühl werde ich mich hoffentlich ewig erinnern.

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    • Tania

      Wunder-, wunderschön!!!

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  4. Meike

    Eines meiner schönsten Erlebnisse : Ich war mit meinem Pferd im Wald. Plötzlich sahen wir einen Pilzsammler mit einem riesigen Rottweiler. Der Mann hatte uns nicht bemerkt, der Hund aber schon und kam auch sofort auf uns zu.
    Weil ich nicht wusste, ob mein Pferd Angst kriegt, was damals ziemlich oft vorkam, bin ich lieber abgesessen. (wahrscheinlich auch nicht die beste Idee) Aber als der Hund dann bei uns ankam, hat mein Pferd sich umgedreht und nur ganz leicht ein Hinterbeine angehoben. Der Hund hat sich sofort geduckt und ist zurück zu seinem Besitzer gelaufen. Ich war so dankbar und froh, dass mein Pferd das Problem so einfach für uns gelöst hat. Das war toll….

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    • Tania

      Wow, das ist ja eine tolle Geschichte! Super gemacht, Ihr beiden!

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  5. Jule

    In 19 Jahren mit ein und demselbern Pferd gibt es einiges an schönen Erlebnissen. Müsste ich mich aber auf eines festlegen, dann fällt mir der erste Galopp mit hingegebenem Zügel im Gelände ein. Auf ebener Strecke. Mag nicht besonders klingen, aber bei mir und meiner Stute war es das dennoch.
    Als ich sie übernahm, war sie ein Durchgänger. Die Vorbesitzerin hatte sie nur mit Westernkandare durchs Gelände gejagt und mit selbigen dann notfalls die Bremse gezogen. Vor jeder Bergausstrecke tickte sie aus, weil da vorher immer im Galopp hochgejagt wurde (wir blieben am selben Stall). Zwei Jahre hat es gedauert. Viel Schweiß und Nerven gekostet und am Ende war unser Zaubermittel gebisslos. Und dann hatte ich ein gutes Gefühl und hab sie auf ebener Strecke einfach mal angaloppieren lassen. Als sie da lief, ohne zu rasen oder kopflos zu werden, und ich ihr die Zügel völlig geben konnte, da wusste ich: jetzt haben wir es geschafft und der Knoten ist geplatzt. Heute, 17 Jahre später, ist sie der beste Pferdepartner, den ich jemals finden konnte <3

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    • Tania

      Wunder-, wunderschön!!!

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  6. Birgit Zimmermann

    bei der letzten Anweidezeit waren alle 36 Pferde auf dem Weg vom Offenstall zur Wiese. Obwohl ich vorher da sein wollte, waren sie schon in Richtung Weide unterwegs. Meine vorneweg. Oh schade, da komm ich wohl zu spät habe ich gerufen. Daraufhin hat sie sich umgedreht, ist galoppierend und wiehernd zu mir gekommen, mitten durch die Herde in entgegengesetzter Richtung. Ich war überwältigt, obwohl wir eine enge Freundschaft haben und sie immer freudig und freiwillig zu mir kommt, hatte das eine ganz andere Dimension. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke.
    Ich bin dann nach kurzer Schmusephase mit ihr zur Weide gegangen. Statt zu reiten, habe ich einfach nur bei ihr gesessen und ihr beim futtern zugesehen. Ein ganz besonderer Moment von soooo vielen! Ich bin überglücklich das wir uns gefunden haben!

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    • Tania

      Wow!!! Das ist wirklich groß, da bekomme ich sogar beim Lesen eine Gänsehaut!

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  7. Anke

    Alle Pferde waren im Offenstall und hatten Hunger als ich ankam, also habe ich erstmal ein bischen Heu und Stroh gegeben. Draußen gefegt und dann Hamililo aus dem Stall geholt und gefüttert. Danach Hamilio geputzt, alles ganz wie immer. Als ich Hamilio wieder durch das Gitter in den Stall geführt habe, ist mir Anna in die Stallgasse geflutscht. Sonst ist es Tassi die gerne mal schaut ob ihr Futter schon bereit steht. Das sehe ich dann schon wenn ich Hamilio wieder zurück bringe das Tassi raus will. Aber Anna hat das noch nie auch nur versucht und mich deswegen überrascht. Anna hat dann Hamilios Futterschüssel ganz sauber geleckt, ich habe ihr ein Halfter angezogen und weil sie schon mal da stand auch gleich geputzt. Das mag Anna sehr gerne und hält schön still. Auf der Kruppe Haare wegstriegeln war so gut, das sie sich richtig dagegen gelehnt hat, das Hinterbein angehoben hat. Fast wäre sie umgefallen, und dabei ein Genußgesicht vom feinsten. Die anderen Pferde fressen derweil. Dann wollte ich Anna wieder zurück in den Stall führen und stehe mit ihr vor dem Gitter. Das Gitter geht nach innen auf und ich muss eine Lasche öffnen und einen Hebel umlegen, das geht mit einer Hand. In der anderen Hand habe ich den Strick mit Pferd. Für Anna muß ich das Gitter weit öffnen und aus dem Weg gehen das sie durch kann. Jedes mal wenn ich das tun wollte kam Bella an und wollte raus, also habe ich jedes mal das Gitter wieder zu gemacht, damit sie nicht raus kann. Ich konnte Bella nicht wegschicken obwohl ich das versucht habe. Ich habe eigentlich völlig versagt. Konnte Anna nicht klar mitteilen ob sie stehen bleiben oder durch das Gitter gehen soll, habe es nicht geschafft genügend Druck zu machen das Bella weggeht. Da brauche ich beide Hände für und genügend Platz, ist im Stall immer ungünstig. Das ging eine ganze Weile hin und her, ich hatte mich im Strick verwickelt und den Strick auch noch im Gitter verwickelt und musste mich sehr zurück nehmen und aufkommende Panik in mir unterdrücken. Habe kurz innegehalten durchgeatmet und überlegt wie ich Anna wieder zu den anderen bekomme ohne das ich das gleiche Spiel mit Bella auch noch mache. Hamilio und Dalina haben sich das ganze angeschaut. Als ich dann überlegend mit Anna da vor dem Gitter stand, hat Hamilio Bella weggeschickt, er braucht nur eine Kopfbewegung Richtung Bella machen, und wenn sie nicht hört (was bei Bella meistens der Fall ist) geht er einen Schritt auf sie zu und wiederholt die Kopfbewegung dabei. Dalina sieht das und kommt zur Hilfe indem sie sich so platziert das Bella nicht mehr zum Gitter durchkam. Ich konnte dann das Gitter öffnen und Anna in den Stall führen. Die traute sich kaum so nah an den großen Pferden vorbei. Anna meidet Konflikte und geht lieber freiwillig aus dem Weg. Sie ist also durch und gleich geradeaus weiter raus aus dem Stall. Ich habe ihr Strick nachgelassen um das Gitter hinter ihr wieder zu zu machen, habe ich aber nicht geschafft und wollte den Strick auch nicht loslassen. Also raus aus dem Stall am Strick hinter Anna her, Halfter ab und schnell zurück zum Gitter, das war mit 20cm Lücke nur angelehnt, Bella wäre da leicht rausgekommen, wenn Hamilio und Dalina nicht weiterhin aufgepasst hätten. Was sie aber getan haben. Die beiden haben gesehen was ich vorhabe, das ich es nicht schaffe, und haben mir dann geholfen. Ich muß unbedingt Mohrrüben kaufen. Ich habe mich bei den Beiden für die Hilfe bedankt, und mit Bella, die schon wieder mit mir durch das Gitter wollte Rückwärts gehen geübt. zugeschaut.
    Ich bin immer noch so glücklich das die beiden mir geholfen haben, Hamilio macht für sich selber ja immer Platz das ich ihn bequem aus dem Stall holen kann, da flutscht auch keiner mit raus. Und wenn beim zurückbringen Bella im Weg ist macht Hamilio sich auch selber Platz, aber Anna als rangniedrigste kann das nicht. Es war so offensichtlich, das die Pferde mir geholfen haben, und nicht nur kurz, sondern noch den Ausgang bewacht ohne selber vielleicht stiften zu gehen.

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    • Tania

      Ha, das ist eine tolle Geschichte! Tatsächlich habe ich ganz Ähnliches auch schon erlebt und war genauso berührt davon wie Du.
      Lieben Dank fürs Teilen,
      Tania

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