Angst?

Angst?

Bitte nicht kämpfen!

„Man hat nur Angst, wenn man mit sich selbst nicht einig ist.“ – Dieses wundervolle Zitat von Hermann Hesse habe ich vorhin gefunden, gerade jetzt, wo ich mein Webinar „Angst als Chance“ ausarbeite. Ich weiß nicht, ob Ihr auch sofort etwas damit anfangen könnt, aber ich denke: Ja, genau das ist es!

Nicht gegen die Angst, sondern MIT ihr

In diesen Zeilen findet sich für mich eine der hilfreichsten Erkenntnisse überhaupt: dass es darum geht, MIT sich zu arbeiten und nicht gegen sich.

Gerade beim Thema Angst reagieren wir ja ganz oft so, dass wir sie schnellstmöglich weghaben wollen und bekämpfen sie dann. Was wir nicht beachten: Wir bekämpfen damit aber immer auch uns selbst! Wenn wir Unsicherheiten und Ängste hingegen erst einmal als Teile von uns annehmen lernen, können wir Mitgefühl mit uns entwickeln. Und darin steckt die Chance, uns selbst besser kennenzulernen, was uns wiederum ermöglicht, Automatismen zu durchbrechen und anders als bisher zu handeln.

Das ist genau der Weg, den ich seit einiger Zeit gehe und es ändert sich so viel damit! Und genau das möchte ich Euch mit meiner Arbeit vermitteln.

Wow, manchmal finden sich genau die richtigen Worte zur richtigen Zeit!

Webinartipp: Angst als Chance

Angst

Heilung

Heilung

… und was sie bedeutet

Mein Wort für das Jahr 2022 lautete „Heilung“. Und ich hätte kein Passenderes finden können für dieses Jahr!

2022 zwang mich dazu, zu mir zu kommen, mich auf mich selbst zu besinnen und endlich besser für mich zu sorgen. Wichtige Voraussetzungen dafür, dass wir tatsächlich heilen können.

Und am Ende dieses Jahres hat sich das Wort für mich verändert. Ich habe verstanden, dass Heilung nichts ungeschehen macht und auch Narben nicht verschwinden lässt. Aber zu heilen ermöglicht, sich von Verletzungen zu lösen, um trotz allem den eigenen Weg weitergehen zu können.

Und das wünsche ich uns allen.

Lesetipps: Versteh Dein Pferd + Tanias Freudekurs

Heilung

Pferdeglück

Pferdeglück

… ist zum Genießen da!

Heute habe ich, wie so oft in diesen Wochen (ja sogar Monaten!), sehr bewusst gespürt, wie viel Pferdeglück ich gerade habe, wie glücklich ich also mit meinem Pferd bin. Und dann habe ich gedacht, wie wenig ich eigentlich darüber schreibe …

Tatsächlich beschäftigt die meisten von uns doch vor allem das, was nicht so gut (oder auch ganz blöd) läuft, während wir über Schönes und Gutes viel weniger oft nachdenken oder reden. Nehmen wir es zu schnell selbstverständlich? Wollen wir nicht angeben damit oder fürchten wir, wir würden es vertreiben, wenn wir es offen aussprechen?

Vielleicht liegt es ja daran, dass es für Anthony und mich ein langer Weg dahin war, wo wir inzwischen stehen, das es mir ermöglicht, das, was wir jetzt haben, so bewusst und immer wieder neu zu genießen – und auch, dass ich heute denke, dass es sich darüber zu schreiben lohnt.

Ein Schlüssel zum Glück und Pferdeglück

Ich bin mir inzwischen sehr sicher, dass genau das ein echter Schlüssel zu so viel mehr Glück und Zufriedenheit mit unseren Pferden ist: vor allem auch das bewusst wahrzunehmen, was toll ist. Und das muss nichts Großes und Spektakuläres sein!

Ich kann zum Beispiel noch immer nicht einfach mal so mit meinem Pferd ausreiten und Erwartungen bereiten ihm noch immer Stress. Aber der Unterschied ist: Es macht nichts mehr aus. Ich hadere nicht mehr damit und ich versuche nicht, es zu ändern. Ich nehme ihn genau so, wie er ist.

Und dieses Ja zu meinem Pferd bekomme ich auf eine ganz zauberhafte Weise zurück. Nämlich so, wie Anthony nein sagen kann, kann er auch ja sagen! Und das macht mich vielleicht gerade zur glücklichsten Pferdebesitzerin überhaupt. 

Wisst Ihr, was ich meine?

Lesetipps: Versteh Dein Pferd + Tanias Freudekurs

Pferdeglück genießen

Zeit zum Auftanken

Zeit zum Auftanken

… und Durchatmen

Und dann ist plötzlich Winter. Gerade tanzte ich noch mit bunten Blättern im goldenem Licht, während ich nun die dicken Sachen aus dem Schrank hole. Eine klare Schwere legt sich auf meine Welt. Die Kois im Teich haben sich schon zum Schlafen gelegt, dafür findet im Garten jeden Morgen eine kleine Party an der Vogelfutterstelle statt. Mein Pferd plustert das Fell auf und bläht die Nüstern in der kalten Luft. 

Und ich? Ich gebe den kurzen Tagen nach, die meine Aktivitäten und die Umsetzung all der vielen Pläne begrenzen. Mein Kopf ist, wie immer, voller Ideen und Projekte, die ich angehen möchte, aber ich ziehe mich mehr und mehr zurück. Erlaube mir, still zu werden, und nicht noch vor Weihnachten neue Aktionen anzugehen. Stattdessen lade ich die Besinnlichkeit zu einer Tasse Tee ein und freue mich auf die festlichen Tage mit Kerzenlicht.

Auftanken ist unerlässlich

Ich habe viel geschafft in diesem Jahr, bin einen weiten Weg gegangen, habe vieles losgelassen und komme nun auf eine gute Weise an – im Hier und Jetzt. Dankbar und erfüllt von so vielem, fällt es mir gerade etwas leichter, Ängste und Sorgen loszulassen und zu mir zu kommen. Es ist Zeit zum Auftanken, Zeit zum Luftholen und Zeit auch für ein bisschen Vorfreude auf das Schöne, das kommen wird (trotz allem).

Es ist gut, sagt mein Herz, und das darf es sein.

Lesetipp: Tanias Freudekurs

Auftanken

Loslassen befreit

Loslassen befreit

oder: Mit dem Leben tanzen

Seite an Seite mit Anthony … – ein so beglückendes Geschenk! Mein Pferd lehrt mich seit Jahren etwas, das ich vielleicht ohne ihn nie verstanden hätte: Er zeigt mir, dass Loslassen Raum für Neues schafft.

Loslassen schafft Raum

Je mehr ich in Bezug auf ihn loslasse (an Vorstellungen und Erwartungen), desto mehr erkenne ich, was alles da ist. Und wie passend ist dieser Gedanke gerade jetzt im Herbst, den ich in der Vergangenheit oft als schmerzlich empfand. In diesem Jahr schenkt mir diese Zeit ganz viel Zuversicht, denn mein Herz hängt nicht den fallenden Blättern nach, sondern ich sehe überall schon die Knospen für das Frühjahr. Achtet mal ganz bewusst darauf!

Die Natur lebt es uns vor und Anthony zeigt es mir schon lange: Loslassen heißt, mit dem Leben zu tanzen, statt gegen es zu kämpfen, denn Loslassen öffnet den Blick und befreit das Herz.

Lesetipp: Tanias Freudekurs