Zeit zum Auftanken

… und Durchatmen

Und dann ist plötzlich Winter. Gerade tanzte ich noch mit bunten Blättern im goldenem Licht, während ich nun die dicken Sachen aus dem Schrank hole. Eine klare Schwere legt sich auf meine Welt. Die Kois im Teich haben sich schon zum Schlafen gelegt, dafür findet im Garten jeden Morgen eine kleine Party an der Vogelfutterstelle statt. Mein Pferd plustert das Fell auf und bläht die Nüstern in der kalten Luft. 

Und ich? Ich gebe den kurzen Tagen nach, die meine Aktivitäten und die Umsetzung all der vielen Pläne begrenzen. Mein Kopf ist, wie immer, voller Ideen und Projekte, die ich angehen möchte, aber ich ziehe mich mehr und mehr zurück. Erlaube mir, still zu werden, und nicht noch vor Weihnachten neue Aktionen anzugehen. Stattdessen lade ich die Besinnlichkeit zu einer Tasse Tee ein und freue mich auf die festlichen Tage mit Kerzenlicht.

Auftanken ist unerlässlich

Ich habe viel geschafft in diesem Jahr, bin einen weiten Weg gegangen, habe vieles losgelassen und komme nun auf eine gute Weise an – im Hier und Jetzt. Dankbar und erfüllt von so vielem, fällt es mir gerade etwas leichter, Ängste und Sorgen loszulassen und zu mir zu kommen. Es ist Zeit zum Auftanken, Zeit zum Luftholen und Zeit auch für ein bisschen Vorfreude auf das Schöne, das kommen wird (trotz allem).

Es ist gut, sagt mein Herz, und das darf es sein.

Lesetipp: Tanias Freudekurs

Auftanken

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